VG Bildkunst Copyright © 2008 Ingo Bracke

3. Mai bis 13. Juni 2009

Zeichungen, Konzepte, Vision

Ingo Bracke

Der Mythos Loreley im 21 Jahrhundert

Die Kunsthistorikerin Frau Dr. phil. Ingeborg Besch führte am Sonntag, dem 3. Mai in die Ausstellung ein.

Der Installationskünstler Ingo Bracke verwandelte im Jahr 2008 den Loreley Felsen in eine aus der Dämmerung hervor scheinende Lichtskulptur. In der gezeigten Ausstellung wurden bildnerische Arbeiten kleinen Formates gezeigt, die aus dem Gestaltungsprozess einer weiteren Lichtarbeit für diesen Ort stammten. Die Realisation der Großinstallation wurde im September umgesetzt.

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Die gezeigte Ausstellung stand im direkten Zusammenhang mit der Loreley Lichtinstallation "IchWeissNichtWasSollEs" anlässlich der Eröffnung der Luminale 2008. Der Installationskünstler Bracke verwandelte den Loreley-Felsen für drei Wochen in ein räumlich-perspektivisches Vexierbild und schuf so eine temporäre, aus der Dämmerung hervor scheinende Lichtskulptur. Inspiriert von dem berühmten Gedicht Heinrich Heine´s "Ich weiß nicht was soll es bedeuten" projezierte Bracke Wortfragmente und skripturale Lichtelemente auf einen insgesamt 30.000 m2 großen Bereich des Felsmassivs. In der Installation wurden der Mythos Loreley und die spezielle Faszination des Ortes durch das flüchtige und gleichzeitig kraftvolle Medium Licht in einem neuen schematischen Kontext zusammengeführt. In der Ausstellung "Zeichnungen - Konzepte - Visionen" wurden Arbeiten kleinen Formates gezeigt, die aus dem Gestaltungsprozess einer weiteren Lichtarbeit für diesen Ort stammen, die im September 2009 unter der Schirmherrin Frau Dr. Rose Götte im Rahmen des Kultursommers realisiert wurde. Zeichnungen und Skizzen sind elementarer Bestandteil des künstlerischen Schaffensprozesses von Ingo Bracke. Die Exponate gaben einen Einblick in den Konzeptions- und Planungsprozess und erlaubten dem Betrachter am Entstehungsprozess des noch inexistenten Werkes teilzuhaben.

Bilder der Ausstellung