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CR39 - organisches Glas |
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In den folgenden Jahren wurden mehr als 180 verschiedene Verbindungen dieses Monomers erforscht und untersucht. Die 39ste dieser Verbindungen kristallisierte sich aufgrund einzigartiger Materialeigenschaften als die Bedeutendste heraus. Sie wurde später zur Herstellung von Kunststoffgläsern verwendet. Die Zusammensetzung der Zahl 39 und des Projektnamens "Columbia resins" prägte schließlich den Namen "Columbia resin 39", kurz "CR 39", den PPG als Warenzeichen anmeldete.
Zunächst stand ausschließlich das niedrigbrechende CR 39 für organische Brillengläser zur Verfügung. Erst Mitte der 80er Jahre hat die Entwicklung auf dem Gebiet der hochbrechenden Kunststoffe eingesetzt. Im Vordergrund bei Neuentwicklungen steht die Erhöhung der Brechzahl bei weiterhin guter Bearbeitbarkeit und mechanischer Härte sowie geringer Dispersion und guter Färbbarkeit. Ziel ist es, auch bei stärkeren Fehlsichtigkeiten dünne und flache organische Brillengläser fertigen zu können.
![]() Pflegeanleitung für Kunststoffbrillenglas |