Nietbrille |
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![]() In dem man die Linsen (Lesesteine) immer flacher schliff und ihnen eine bikonvexe Form gab, wurde es möglich, das Glas näher an das Auge zu halten. Mit der Einpassung einer solchen Linse in eine Einfassung mit Stiel entstand das Einglas. Die Verbindung zweier Eingläser an den Stielenden durch einen Niet führte dann - vermutlich um 1285 im Raum Venedig - zur ersten Brille, der Nietbrille. Man erkannte den Vorteil dieser Vorhalteform der Augengläser wohl sehr schnell. Es ergab sich mit den Vorhaltegläser ein größeres Gesichtsfeldes und die Möglichkeit zu schreiben und zu werkeln. Die Ränder dieser Einfassungen wurden an ihren dreieckigen Verstärkungen aufgeschlitzt, um das Glas in der Einfassung aufnehmen zu können. Man öffnete dabei die Fassung ein wenig und verschloss sie danach mit einem Faden. |
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Die Nachbildung einer Nietbrille aus hochwertigem Kunsthorn gefertigt - kein Plastik - bieten wir in einer Standardbemaßung:
Als Standardfarbe liefern wir braungefleckt (wie Schildplatt) mit satinierter Oberfläche.
Die Nietbrillen können individuell mit Korrektionswerten verglast werden.
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Online Bestellung |
Hier bieten wir die Möglichkeit unsere historischen Nachbauten über einen Online-Shop direkt zu ordern. |
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Alle Preise sind incl. Mehrwertsteuer
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| Auftraghilfe Brillenglas Lederetui |
Bei Verglasungswunsch bitte die benötigten Brillenglaswerte und den Augenabstand per E-Mail (mail@optiker-holz.de) mitteilen. |