Impressionismus.

Der Impressionismus entstand in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Er hatte 1874 - 1876 seinen Höhepunkt. Die Impressionisten stellten sich die Aufgabe, momentane Sinneseindrücke in der Natur zu erschließen und wiederzugeben. So entstanden durch Freilichtmalerei atmosphärische Landschaften, in denen der Darstellung von Licht- und Schattenspielen großer Wert beigemessen wurde. Auf inhaltliche, symbolische oder thematische Überfrachtung wurde bewußt verzichtet. Die Aufgelöstheit der Strukturierung legte einen Grundstein für die später entstehende abstrakte Malerei, bei der sich dann Malmittel und Duktus von einer illustrativen Beschreibung der Wirklichkeit ablösten.