Kleinkunst und Events im Rückblick


21. November 2009

Autorenlesung mit Ernst Heimes

Ernst Heimesmehr über den Roman Moseltalbrücke

Moseltalbrücke

- Ein Politthriller mit gut porträtierten Protagonisten -

Autor Ernst Heimes laß aus seinem neuen Roman Moseltalbrücke. Ein Polit-Krimi mit Anspruch und einer sehr lebendigen Schilderung von Region und Menschen, der voller überraschender Wendungen und dramatischer Geschehnisse bis zur letzten Seite seinen Leser fesselnd in seinen Bann zieht. Ein Kapitel des Romans spielt in den Räumen der ehemaligen Synagoge von Boppard, in der die Lesung statt fand !

In seinem Werk geht es um Machenschaften der Ewiggestrigen. Bei der Lesung wählt Heimes, ein großartiger Vorleser, geschickt Passagen, die Spannung erzeugen und dennoch nicht zu viel verraten, eben Lust aufs Lesen entfachen. Ein Toter wird unter der Autobahnbrücke bei Winningen und Dieblich gefunden. Selbstmord ? Ako, ein Freund des Verstorbenen, glaubt an ein Verbrechen und geht den Dingen auf den Grund - unter Lebensgefahr. Spuren führen nach Kroatien in die Fänge der Ustascha. Mit den Rechtsaußen, treue NS-Verbündeten von einst, ist auch im unabhängigen Staat nicht gut Kirschen essen.

Der Roman lotet Untiefen aus, die sonst unsichtbar unter der Oberfläche warten, er verknüpft Zusammenhänge, an deren Unsichtbarkeit vielen gelegen ist.

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inklusive Leseprobe!


9. März 2002

Duo Kabarett-Abend

mit

" weißt du noch... ? "

Robert Holz bot den Zuschauern Kleinkunst im wahrsten Sinne des Wortes mit einem von zwei erstklassigen Kabarettisten gestalteten Abend. Elisabeth Braun und Stefan Schulze spielten die besten Szenen aus Ihren Programmen der vergangenen Jahre. Neu aufbereitet und frisch serviert - und so aktuell wie eh und je. Es begann auf dem Speicher beim sortieren für den Sperrmüll. Eigentlich kann ja alles weg! Aber dann findet man allerlei Krimskrams und man erinnert sich! "Weißt du noch..."
Die Besucher konnten 90 Minuten beim alltäglichen Wahnsinn des Lebens dabei sein !

In der Pause wurde der Augen- und Ohrenschmaus mit dem Gaumen abgerundet. Hierzu wurden ausgewählte Weine des Kauber Weinguts Hillesheim vom Winzermeister persönlich präsentiert.


Stefan Schulze und Elisabeth Braun.

zur HOMEPAGE von:


10. März 2001

Solo Kabarett-Abend

Ernst Heimes

"Die Nacht geht FARBEN holen"

Worte wider den herrschenden Klamauk

Nach acht Jahren "Kabarett Rohr verstopft" und zweijähriger Bühnenpause präsentierte Ernst Heimes sein abendfüllendes literarisches Solo-Kabarett "Die Nacht geht Farben holen" im ehemaligen Synagogenraum der opti art Galerie. Heimes gehört zu den Menschen, die die Ressourcen der deutschen Sprache bis ins letzte Detail in ungeheuer kreativer Weise ausnutzen können. Eine Fülle von außergewöhnlichen Wortspielen und einer hinreißenden Mimik und Pantomimik machten sein tempogeladenes Programm umwerfend komisch. Er spielte mit Sprache, Stimme, Buchstaben, Worten, Gitarre, Keyboard und Akkordeon. Heraus kam Klamauk und Hintersinniges, Heiteres und Ernstes, Übermütiges und Provokatives.
Ernst Heimes wurde 1999 für sein facettenreiches Schaffen in Deutscher Hochsprache und moselfränkischer Mundart mit dem Kulturpreis des Landkreises Mayen-Koblenz "Forum artium plaudit" und 2000 mit dem Hunsrücker Literaturpreis ausgezeichnet.


4. November 2000

Theaterabend

Love Letters

Ein Stück in zwei Akten von A.R. Gurney

Das Stück lies den Zuschauer die wechselreiche Beziehung eines Paares über einen Zeitraum von 50 Jahren anhand ihres Briefwechsel miterleben.
Die Uraufführung des von dem amerikanischen Autor A.R. Gurney geschriebenen Stückes fand im November 1988 in New Haven statt. Von dort ging das Stück zum Broadway, wo es noch heute erfolgreich aufgeführt wird.

"Love Letters" (Liebesbriefe) ist die Geschichte einer tragischen Liebe zwischen zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, aber wegen gesellschaftlicher Umstände und ihrer dadurch geprägten Charakteren nicht zueinander finden. Das Stück verzichtet auf äußere Handlung. Es ist eine Lesung in zwei Akten mit zwei Schauspielern, die in einem schwarz verhüllten Raum auf Podesten sitzend, aus den Liebesbriefen von Andy und Melissa vorlesen. Den beiden Schauspielern des Ransbach-Baumbacher Amateurtheaters "Courage", Bettina Bathke und Andreas Fuchs, gelingt es mit reiner Sprache und stimmlichen Variationen die Zuhörer zu begeistern. "Love Letters" berührt die Seele, läßt einen in Gedanken durch sein eigenes Leben wandern. Aufgrund einer ausgezeichneten Darstellung werden Melissa (Bettina Bathke) und Andy (Andreas Fuchs) beim Publikum noch lange im Gedächtnis haften bleiben.

Courage - Das Amateurtheater Ransbach - Baumbach e.V. - ist Mitglied im Landesverband Amateurtheater Rheinland - Pfalz und im Bund Deutscher Amateurtheater.

29. Oktober 2000


600 Jahre Chansons und Brille

Konzert mit Tony & Daniel



Anthony Benskin & Danielle Mauleon, in unserer Region bekannt durch das mittelalterliche Spectaculum in Oberwesel, gaben am Sonntag, dem 29. Oktober ein Konzert im ehemaligen Synagogenraum.
Tony & Daniel, gebürtig aus Süd-Afrika und Frankreich, leben in Florida und Süd-Frankreich. Die beiden Gesangsvirtuosen, begleiteten Ihre Lieder auf der Gitarre. Am Konzertabend wurde die musikalische Veränderung aus 600 Jahren Liedergeschichte umrissen und zu Gehör gebracht. Zeitgleich wurde die geschichtliche Entwicklung der Brille kurz erzählt, sodass ein kleiner Gang durch die Geschichte der Brille mit großer musikalischer Umrahmung das Abendprogramm bestimmte. Das Repertoire umfasste Lieder vom 14. bis zum 20. Jahrhundert.


19. Juni 1999

Kinder und Jugend Rallye anläßlich des Rheinland-Pfalz Tages 1999

In Zusammenarbeit mit dem ev.Kindergarten Boppard, entstand im Vorhof der opti art Galerie eine Spiel-Station der Stadtrallye anläßlich des Kinder- und Jugendfestes am Rheinland-Pfalz Tag, dem 19.6.99. Hier mußte eine Frage zum Gebäude beantwortet werden und die Geschicklichkeit bei einem Klicker-Spiel auf einer Lehm-Klickerbahn unter Beweis gestelt werden.


16. Oktober 1998

Folkloristischer Jazz Abend in der ehemaligen Synagoge

Bis auf den letzten Platz besetzt war die ehemalige Synagoge beim lateinamerikanischen Jazz-Konzert mit dem Pianisten Pablo Paredes und dem Flötist Sergio Teran. Beide spielten erstklassigen Jazz basierend auf lateinamerikanische Folklore. Die Begeisterung auf Seiten der Zuhörer und der Musiker spiegelte sich in der freien Jazz-Komposition wider, in dem das Gefühl für die Zeit verloren ging. So wurde für die Zuhörer aus dem einstündig vorgesehenen Konzert ein über zweistündiges Jazz Erlebnis. Das Konzert wurde anläßlich zur Verlängerung der Steiner-Jörg Ausstellung gegeben.

Die beiden in Köln lebenden gebürtigen Chilenen haben an der Kölner Musikhochschule Jazz studiert und sich danach zu der Gruppe "MATUCANA" formiert.

Eine zum Konzert entstandene Musik-CD mit einem von Mario Tapia gestaltetem Caver "Sol de los Andes" ist für 20,00 € incl. Versandtkosten erhältlich: