
Bügelbrille im Gemälde von Jan van Eyck (1434-1436 gemalt)
Bügelberyll oder Augenglas
(ab Ende 13. Jahrhundert)
iese Montur der Augengläser dürfte die erste Weiterentwicklung der Nietbrille gewesen sein. Man verband die beiden Glaseinfassungen nicht mehr durch ein Nietgelenk sondern verband die Gläser mit einem starren Bügel. Die Nietbrille war durch ihr verstellbares Gelenk ideal geeignet von unterschiedlichen Nutzern verwendet zu werden, da durch das Gelenk die Glasmitte des jeweiligen Durchblickers jedes Mal individuell eingestellt werden konnte. Es war eine geeignete Mehrpersonen Lesehilfe. Die Bügelbrille wird somit eine der ersten Anfertigungen für eine bestimmte Person gewesen sein, die als alleiniger Durchblicker die Vergrößerung der konvexen Gläser nutzte. Durch die starre Verbindung erreichte man einen besseren, fixierten Halt der Gläser. Wir bieten hier eine neu aus hochwertigem Acetat gefertigte Bügelbrille des Mittelalters in kleiner Standardgröße in ebenholz-schwarz und elfenbeinfarbend an.

Nachbau einer ovalen Bügelbrille
aus hochwertigem Kunsthorn gefertigt
- kein Plastik - bieten wir in Standardbemaßung:
Scheibenlänge = 38 mm
Scheibenhöhe = 31 mm
Brückenweite= 23 mm
Breite zwischen den Bandausbuchtungen = 116 mm

Die Montur kann auch ohne Riemen genutzt werden, da die elastische Brücke ein angenehmes Einklemmen auf dem Nasenflügel ermöglicht. Für diesen Fall würde die Montur ohne Riemen-Bohrung (wie hier abgebildet) geliefert.
Auf Wunsch fertigen wir alle unsere historischen Sehhilfen mit Ihren Brillenglasstärken.
Anfertigung und Verglasung einer Bügelberyll.

