Klemmer (ab 19. Jahrhundert) auch Kneifer genannt
nno 1825 erhielt der französische Arzt Joseph Bressy ein Patent für eine neue Brillenform, den Klemmer. Es handelte sich hierbei um eine Fassung mit stählerner Feder, die in horizontaler Ebene wirkte, so dass die Gläser beim Aufsetzten ein wenig zur Seite aufgebogen werden mussten. Die frühen Klemmer wurden - bedingt durch ihren relativ unbequemen Sitz - nur sehr zögerlich angenommen. Erst 1840 fanden sie von Frankreich und England ausgehend zunehmende Verbreitung. Kleine Leder- oder Korkpolster dämpften den Druck auf der Nase. Auch als Zwicker, Kneifer oder gar Nasenquetscher blieb der Klemmer immerhin bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in Mode.
Heute wird der Klemmer gerne als Accessoir für den Ausdruck der Persönlichkeit und Stil als praktische, kleine, flache Sehhilfe genutzt.
inen Nachbau aus Edelstahl bieten wir, gefertigt in Standardgröße, mit drei Oberflächen an. Antiktsilber, hellsilber und gold sind wählbar.
ie Glaslänge ist 38mm und die Glashöhe 29mm. Der Abstand zwischen den beiden Gläsern ist variabel von 31mm (Breitnase) bis 18mm (Schmalnase) formbar.
Der Abstand zwischen den beiden Gläsern (Klemmerspannung) kann für Breit- und Schmalnasen frei gewählt werden.
Nachbau aus Edelstahl
in Standardgröße:
incl. einer Korrektionsverglasung mit CR39-Kunststoff hartlack versiegelten Brillengläsern.
Die Brillenglaswerte bitte bei der Bestellabwicklung unter Bemerkungen angeben.

Auf wunsch Nasenauflagen aus Acetat
galvanisiert
rhodiniert