S c h n a b e l    F a d e n b r i l l e

Bügelbrille

 

Renaissance Brille

(ab Ende 15. Jahrhundert)

n der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert entstanden neue Einfassungsmodelle für die Augengläser. Es wurden verbesserte Brückengestaltungen entwickelt, die einen angenehmeren Halt auf der Nase und ein schöneres Angesicht ergaben. Die Geometrie über der Nase, die dem Schnabel (Mund) ähnelt gibt der Brille den Namen "Schnabelbrille". Die Augengläser sowie die Faden- und Riemenbrille haben sich nahezu unverändert über 200 Jahre gehalten.

 

Während die Anfertigung der Brillen anfangs in den Händen der Kirche lag, unter anderem weil sich unter dessen Obhut die meisten des Lesens und Schreibens kundigen Gelehrten befanden. Zuerst wurden die Linsen (Augengläser) ausschließlich in der geschäftstüchtigen Republik Venedig gefertigt. Trotz strenger Überwachung durch den Rat von Venedig breitete sich die Brillenmacherkunst über Venedigs Grenzen aus und gelang auch nach Süddeutschland, zuerst wahrscheinlich in das kunst- und gewerbefleißige Nürnberg. In den alten Ratsbüchern der Stadt Nürnberg steht, dass im Jahr 1478 ein Nürnberger Bürger mit Namen Jakob Pfuhlmaier als erster "Brillenmacher" erwähnt ist. Das Jahr 1535 ist das Geburtsjahr der ersten Brillenmacherzunft in Nürnberg. Das Brillenmacherhandwerk fasste dann auch in Fürth, Augsburg und besonders in Regensburg festen Fuß. Die Brillenmacher waren es, die die bis dato einfachen Glas-Rahmungen der Klostermanufakturen verbesserten und verschönerten.

 

Ab wann gab es die Fadenbefestigung ?

 

optikus

Fadenbrille

 

Porträt mit Riemenmontur - Ölbild um 1500

 

Aus dem Ständebuch

Reim von Hans Sachs (1494 - 1576) deutscher Dichter

 

Fadenbrillen

 

er rillenmacher

Ich mache gute Brillen, klar und hell
Auf verschiedene Alter gerichtet
Damit Ihr das Sehen bewahrt
Der Rahmen aus Leder oder Horn
Dessen Gläser poliert
Dadurch man sieht gar hell und scharff
Der sie benötigt findet sie hier

 

 

F a d e n b r i l l e   ebenholz

Schnabelbrille

Vergrößerung

Nachbau einer RENAISSANCE BRILLE

wie aus Ebenholz

in Standardbemaßung:

 

Scheibenlänge = 40 mm
Scheibenhöhe = 40 mm
Brückenweite= 26 mm
Breite zwischen den Bandausbuchtungen = 130mm

 

F a d e n b r i l l e   grauhorn

Schnabelbrille

Vergrößerung

Nachbau einer RENAISSANCE BRILLE

wie aus grauem Horn

in Standardbemaßung:

 

Scheibenlänge = 40 mm
Scheibenhöhe = 40 mm
Brückenweite= 26 mm
Breite zwischen den Bandausbuchtungen = 130mm

 

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