
Schläfen oder Ohrenbrille
(ab 18. Jahrhundert)
ie eigentlichen Ohrenbrillen, wie wir sie heute kennen, sind erst im 18. Jahrhundert entstanden. Ein Vorläufer dieser Brillenform bzw. Befestigungsmethode ist die Schläfenbrille. Die erste Darstellung einer solchen Sehhilfe zeigt ein Werbeblatt des englischen Optikers Scarlett aus der Zeit um 1728. Zwei kurze seitliche Bügel drücken an die Schläfe und halten die Brille am Kopf fest. Die Bügel reichten nicht bis zu den Ohren und endeten oft in großen Ösen zur zusätzlichen Befestigung mit einem Band oder Riemen um den Kopf herum. Schläfenbrillen waren vornehmlich aus Eisen, Messing, oder Fischbein gefertigt und auch für das einfache Volk erschwinglich. Allmählich verlängerten sich die Seitenstangen über die Ohren hinaus, die Ohrenbrille enstand. Anfangs besaß die Ohrenbrille nur einfache, gerade Bügel. Später wurden diese mit einem Gelenk versehen, so daß sie den Kopf umfaßten.
Ab wann gab es den Brillenbügel ?

Auf Anfrage auch in ovaler Geometrie lieferbar.
Königlich Großbritannisches Militär - Kupferstich um 1800
Einen Nachbau der Schläfenbrille
aus nickelfreier Metallegierung gefertigt
bieten wir in zwei Ausführungen an:
Ausführung mit knick-Stange oder mit kurz-Stange

Nachbau einer Eisen-Schläfenbrille einfacher Bauart
um 1720 - 1890 mit kurzen Stangenbügel
in Standardbemaßung:
Scheibenläne = 33 mm
Scheibenhöhe = 33 mm
Brückenweite = 30 mm
Schläfenabstand = 120mm
Bügellänge = 120mm
Schläfenbrille mit Papp-Stecketuis

Nachbau einer Eisen-Schläfenbrille einfacher Bauart
um 1720 - 1890 mit knick Stangenbügel
in Standardbemaßung:
Scheibenlänge = 32 mm
Scheibenhöhe = 32 mm
Brückenweite= 26 mm
Schläfenabstand 120 mm
Bügellänge ausgeklappt = 160mm
Ohrenbrille mit Leder- und Holz Stecketui
Wir bieten die Möglichkeit unsere historischen Nachbauten über unseren Online-Shop direkt zu ordern.