15. Mai bis 14. Aug. 1994

Eröffnungsausstellung mit Jürgen Görg
und Marion Wontka

Alte Synagoge in Boppard erwacht zu neuem Leben

Jürgen Görg und Ehefrau Petra an der Eröffnungs - Vernissage
mit der kleinsten bespielbaren Geige der Welt.

Robert Holz hat in der ehemaligen Synagoge einen Ort der Kunst und Kultur geschaffen. Klar, daß dem Augenoptikermeister dabei die Vergangenheit nicht aus dem Blick gerät: Sie ist in der Galerie immer präsent.
Das ehemalige Gebetshaus soll nach dem Willen von Robert Holz ein Kristallisationspunkt für kulturelles Leben in Boppard werden. Vorbereitet hat er - selbst "DiDa-art" Aktivist der ersten Stunde - die Ausstellung in der Bingergasse zusammen mit dem Oberweseler Kunstkreis "DiDa art e.V.". Ein fortwährender "Kulturaustausch" zwischen den beiden traditionsreichen Rheinstädten ist somit vorprogrammiert - zum Nutzen der gesamten Mittelrheinregion.
Keramikerin Marion Wontka und Jürgen Görg präsentieren ausgewählte Bilder und Objekte. Den Bezug zu jüdischen Lebenswelten stellt Max Erben mit seinen Liedern und Anekdoten auf jidisch her.
Hausspeziefisch: Auch Brillenkünstler - diesmal Ludger Kleine und Ludger Horenkamp - zeigen ihre gemeinsam kreierten Edelholzprodukte.

Edelholzfassung der beiden Ludgers (twoLus)
mit Keramikobjekt von Marion Wontka
Joachim Bischhof rückt seine Alu-Sehobjekte ins Bild. Seine Aluminium Brillen bestechen durch eine filigrane Erscheinung die sich dennoch markant hervorheben. Joachim Bischhof nannte seine Kollektion schlicht nach dem Spitznamen seiner ältesten Tochter "Milli".

Joachim Bischhof mit seiner Familie
an der Ausstellungs-Eröffnung
Künftig sollen in der alten Synagoge in stetem Wechsel Ausstellungen renommierter Kunstschaffender gezeigt werden. Nicht ausgeschlossen für Robert Holz, daß das Haus auch Domizil literarischer und musikalischer Darbietungen werden könnte.