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    Sonnenschutz der Renaissance

Auszug aus unserem Angebot an originalgetreuen historischen NachbautenHOME



onnenschutz im historischen Gewande

ereits Ende des 15. Jahrhunderts wurden Brillen zum Schutz vor der Sonne mit farbigen Brillengläsern versehen. Darüber berichtet der Dresdner Brillenforscher Professor A. von Pflugk (1866-1946): "Es waren meist grüne Brillengläser, die als Schutzgläser Verwendung fanden. Man hielt eben die grüne Farbe, die Farbe der Wiesen und Wälder, für besonders angenehm für die Augen. Aber auch blaue Gläser wurden bevorzugt, weil man die blaue Farbe des Himmels als ´augenstärkend´ ansah."
Da guter Sonnenschutz für unsere Augen ein immer wichtigeres Thema wird, bieten wir unsere historischen Sehhilfen auch als Sonnenschutzbrillen an. Somit können die gewandeten Besucher historischer Märkte und Events mit einem passenden Lichtschutz aufwarten und Ihre Persönlichkeit unterstreichen.


nser Angebot an historischen Sonnenschutzbrillen umfasst die Verglasung mit planen Silikat Markenlichtschutzgläsern. Die Absorptionsfärbung ist grün 70%.

Wir liefern zum Komplettpreis als Fadensonnenbrille ohne optische Wirkung:


  • Bügelberyll im M oder XL braun incl. Lichtschutzgläser zum Preis von 90,00 Euro

  • Bügelberyll in M oder XL schwarz incl. Lichtschutzgläser zum Preis von 90,00 Euro

  • Federberyll braun incl. Lichtschutzgläser zum Preis von 96,00 Euro

  • Federberyll schwarz incl. Lichtschutzgläser zum Preis von 96,00 Euro
  • Alle Preise sind incl. Mehrwertsteuer
    zuzgl. Versandkosten

  • Hinweise zur Fadenbrille

Die Oberflächen der Einfassungen sind satiniert. Die Fleckmusterungen sind materialbedingt unterschiedlich. Wir liefern die Federberyll als Fadenbrillenkonstruktion, da der Brillenbügel zur Befestigung (zunächst nur um in die Perücke zu stecken) erst im 17. Jh. seinen Einsatz fand.

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Hier:
etwas über die Geschichte der Sonnenbrillen.

chon sehr früh wurden Augengläser nicht nur zum Ausgleich von Fehlsichtigkeit, sondern auch zum Schutz der Augen vor zu starkem Lichteinfall verwendet. Bereits der römische Kaiser Nero benutzte mutmaßlich schon einen geschliffenen Smaragd als Sonnenschutz.
m Mittelalter wurde das Sehen durch grünes Glas wegen seiner wohltuenden Wirkung auf überanstrengte Augen und zur Heilung von Augenleiden bereits gerne getragen.Über Jahrhunderte behaupteten sich die grüngetönte Gläser für den Lichtschutz.

Kaufmannsweib mit Zier-Sonnenschutzberyll

ie wichtig ist Sonnenschutz
für unsere Augen

erzeit mehren sich in der augenmedizinischen Forschung die Hinweise, daß die UV-Strahlung nicht nur akut die Hornhaut des Auges schädigt, sondern sich in ihrer Lebenszeitdosis auch auf Linse und Netzhaut auswirken kann. Die Funktion der Macula (der Netzhautbereich des schärfsten Sehens) kann langfristig offenbar ebenfalls von UV-Strahlung und blauem kurzwelligem Licht bis 400 nm Wellenlänge beeinträchtigt werden.

onnenbrillen müssen deshalb nicht nur guten Lichtschutz sondern auch ausreichenden UV-Schutz bieten. Bei unzureichendem Schutz gegen UV-Strahlung können gerade dunkle Brillen, hinter denen die Pupillen aufgrund der starken Lichtdämpfung weit geöffnet sind, zu unerwarteten Augenschäden führen. Die UV-Schutzanforderungen für Sonnenschutzgläser sind in Normen wie z.B. dem europäischen Normentwurf pr EN 1836 festgelegt. Über die Anforderungen dieser Normen hinausgehend sind hochwertige Markengläser für Sonnenbrillen häufig mit einem zusätzlichen Schutz gegen kurzwelliges Licht von 380 bis 400 nm Wellenlänge ausgestattet.

  • Hinweise zur Brillenbemaßung

  • fon: 06742-81421
  • fax: 06742-82312

    per E-Mail